Tag der Blasmusik

04. Oktober 2020

Unseren traditionellen Tag der Blasmusik wollten wir uns auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen und haben ihn den aktuellen Bedingungen entsprechend etwas umgestaltet.

Wir begannen den Tag mit der musikalischen Umrahmung des Gottesdienstes, der bei herbstlichen Temperaturen im Freien auf dem Schulhof der Grundschule Ebenhofen stattfand. Unter der Leitung von unserem Dirigent Andreas Frommel spielten wir anschließend  unser erstes Standkonzert. Über den Tag verteilt veranstalteten wir dann noch weitere Standkonzerte im Ort, bei denen wir immer musikbegeisterte Ebenhofner antreffen konnten.

Vielen Dank an die Ebenhofner für´s Zuhören und die eine oder andere Spende! :-)


Die MKE in Corona-Zeiten

 

 

 

"Wir Musikanten, vereint durch Spiel und Gesang, sind trotz Corona verbunden - ein Leben lang"

 

 

Gerade in diesen Zeiten merken wir, was wirklich wichtig ist. Wir vermissen das gemeinsame Musizieren sehr und hoffen, dass es bald wieder losgeht.


Faschingsumzüge

22./23. Februar 2020

Wie alle zwei Jahre waren wir am Faschingswochenende auch dieses Mal wieder im Einsatz. Als Minions liefen wir beim Umzug in Biessenhofen und beim Gaudiwurm in Marktoberdorf mit.


Weihnachtskonzert

04. Januar 2020

„Die Kapelle im Wandel“ - mit diesem Stichwort begrüßte Vorstand Josef Lederle beim Weihnachtskonzert der Musikkapelle Ebenhofen die Zuhörer. Darunter befanden sich neben Bürgermeister Wolfgang Eurisch, zahlreiche Ehrenmitglieder sowie Bruno Gantner und Sigrid Kraus vom Bezirk 4 des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes.

Den Konzertabend eröffnete das Vororchester der Gemeinde Biessenhofen mit dem Rockklassiker „Smoke on the Water“ und Themen aus der Filmmusik von „Harry Potter“. Anschließend nahm das Jugendorchester der Gemeinde Biessenhofen auf der Bühne Platz. Sie blieben Hollywood mit Melodien aus dem Disney-Film „Pocahontas“ treu. Mit der allseits bekannten Tonfolge aus dem Märchenfilm „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ beschlossen die Jungmusikanten ihr Programm. Mit dem Deutschmeister Regimentsmarsch bedankte sich das JOB, dirigiert von Verena Hofer, für den gespendeten Applaus.

Die Musikkapelle Ebenhofen startete mit der Fanfare „The Benefication from Sky and Mother Earth“ von Satoshi Yagisawa. Der Komponist ließ beim schreiben des Werkes die Natur auf sich wirken. So standen im Werk u.a. die Elemente Wasser und Erde, die mal kraftvoll mal friedlich ihr dasein pflegen. Johann de Meij ließ sich bereits Ende der 1980ger Jahre von den Romanen J.R.R. Tolkiens inspierieren. Das Endergebnis waren eine beeindruckende, knapp 45 minütige Symphonie, die in 5 Sätzen unterteilt wurden. So erhielt „Gandalf – der Zauberer“ eine anmutige Fanfare als Erkennungsmelodie. Die Hobbits, bekannt für ihre frohe Lebensnatur und großen Feste wurden leichtfüßig und unbeschwert dargestellt. Dazu kommen die düsteren Klänge aus dem Schattenreich und mysteriöse Akkorde aus dem Elbenwald. Dabei verstanden es sowohl Arrangeur Paul Lavender, als auch Kapelle die einzelnen Charakterstika der jeweiligen Abschnitte zu vertonen.

Die Ehrungen wurden von Bezirksschriftführerin Sigrid Kraus und Bezirksvorsitzenden Bruno Gantner übernommen. Sie durften insgesamt sieben Jungmusikanten zu bestandenen Bläserprüfungen gratulieren. Die Ebenhofener Kapelle hat sich im vergangenen Jahr weiter verändert. Die Damen dürfen sich seit Herbst über eine neue Tracht freuen und Mitte November übernahm Andreas Frommel nach knapp 2,5 Jahren den Dirigentenstab von Stephan Gehring. Um einen Wandel voran zu treiben sind jedoch lang verdiente Mitglieder unabdinglich. Mit Richard Neuhauser und Norbert Scheifele wurden gleich zwei Musikanten für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und gleichzeitig zum Ehrenmitglied ernannt. Neuhauser gab der Kapelle über 25 Jahre als Dirigent ein musikalisches Gesicht – dagegen war Norbert Scheifele über viele Jahre in der Vorstandschaft der Kapelle aktiv. Dieses Engagement im Ehrenamt sei vorbildlich und absolut nicht selbstverständlich. Auch heute noch werden die Meinungen der beiden geehrten gehört und gewichtet.

Markus Götz gab in „O Sanctissima“ dem Weihnachtslied „O du Fröhliche“ eine neues Kleid. Den zweiten Konzertteil eröffneten die Musikanten mit „Ignition“ von Todd Stalter. Die Fanfare wird als impulsiv, rasant und energiegeladen beschrieben. Genau diesen Eindruck hinterließ die effektvolle Musik bei den Zuhörern. Der Komponist reihte dabei abruppte Wechsel in der Dynamik gepaart mit technisch anspruchsvollen Passagen aneinander. Im Gegensatz dazu stand das Werk „Afterlife“ von Rossano Galante. Er beschäftigte sich mit dem Leben nach dem Tod und was danach passieren wird. Ein minimalistischer Beginn stellt den Tod als Neuanfang dar. Ab diesem Punkt malt sich der Komponist mithilfe der Musik eine immer klarer wirkende Welt. Ein großer Klangkörper und eine seelig-ruhige Melodie helfen dem Zuhörer sich diese Welt vorzustellen. Zurück im hier und jetzt ging es für das Publikum und die Kapelle im Dreiertakt weiter. Johann Strauß Sohn komponierte die dreiteilige Walzerfolge „Wiener Bonbons“. „Kein schöner Land“ zählt zu den bekanntesten deutschen Volksliedern. Gerald Oswald hat die Melodie in seinem Arrangement aufgegriffen und mit den den verschiedenen Möglichkeiten, die ein Blasorchester besitzt, variiert.

Vor dem letzten Stück bedankte sich Vorstand Josef Lederle bei allen Freunden und Gönnern, welche die Kapelle im Laufe des Jahres unterstützen. Zu den Unterstützern der Kapelle gehört auch Bürgermeister Wolfgang Eurisch und die Gemeinde Biessenhofen. Er wünschte der Kapelle mit dem neuen Dirigenten Andreas Frommel nur das Beste für das kommende Jahr und beglückwünschte die beiden Jubilare.

"The World of Oz" vertont die Filmmusik aus dem amerikanischen Filmklassiker "The Wizard of Oz" aus dem Jahr 1939. Die bekannten Melodien sind über Generationen bekannt und luden das Publikum ein, sämtliche Gedanken fallen zu lassen. Mit den Zugaben "Das Kreuz des Südens" und "Ein halbes Jahrhundert" beschloss die Musikkapelle Ebenhofen den Konzertabend.

 

Bericht von Josef Kalchschmid

 


Musikerausflug

26. Oktober 2019

Unser Musikerausflug wurde in diesem Jahr von unsern Männern aus dem Tuben-Register organisiert. Mit Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm, einer Wanderung zur Kolbensattelhütte in Oberammergau und anschließender Abfahrt mit dem Coaster hatten wir einen super Tag, den wir im Grießbräu in Murnau beim ein oder anderen Getränk ausklingen ließen.


Dankeabend - Erinnerungen an Ernst Mosch

12. Oktober 2019

Mit dem „Dankeabend“ wollte die Musikkapelle Ebenhofen sich nochmals bei der Dorfbevölkerung für die herzliche Aufnahme am Tag der Blasmusik bedanken. Ganz im Zeichen der Blasmusik widmete die Kapelle unter Leitung von Patricia Bittner diesen Abend Ernst Mosch, dessen Todestag sich im Mai zum 20. mal jährte. Während des Abends konnten die Zuhörer die unterschiedlichsten Stücke aus der Feder von Ernst Mosch und dessen Egerländer Musikanten hören. Die Begeisterung, welche die Musikanten für die Stücke aufbrachte, schwappte schnell auf die Zuhörer über.

Genau wie die Original Egerländer eröffnete die Kapelle den Abend mit dem „Egerländer Musikanten Marsch“. Auf diesen Marsch folgten mit der „Amselpolka“ und „Wir sind Kinder von der Eger“ weitere Kompositionen aus den ersten Jahren der Besetzung. Sie gründete sich im Jahre 1956 aus dem Tanzorchester Erwin Lehn, welches überwiegend Jazzmusik aufführte. Nichts desto trotz verfügte das Tanzorchester über eine kleine Besetzung, die traditionelle Blasmusik darbot. Die ersten Erfolge feierten die Original Egerländer mit dem Walzer „Böhmischer Wind“ und der „Fuchsgrabenpolka“, mit denen die Musikkapelle Ebenhofen den Abend fortsetzte.

Über die Jahre hinweg wurden einige Kompositionen zu Bierzelt-Hits, die jeder Besucher problemlos auswendig mitsingen konnten. Trotz der allgemeinen Bekanntheit vermochten es die Musikanten alten Gassenhauern wie der „Vogelwiese“ oder den „Gablonzer Perlen“ ein neues Gesicht zu geben.

Nach einer kurzen Pause begrüßte die Kapelle das Publikum mit dem „Graf Mercy Marsch“ zum zweiten Teil des Abends. Die Egerländer Musikanten waren nicht nur durch ihre Liebe zur Musik vereint, sondern auch die die Tatsache, dass sie nach dem zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden und im heutigen Deutschland ein neues Zuhause finden mussten. Das Heimweh nach der „Alten Heimat“ wird in vielen Werken thematisiert und mit dem „Mondschein an der Eger“ oder „Sterne der Heimat“ auch von der Kapelle wahrgenommen. Neben den messbaren Erfolgen schaffte es die Gruppe um Ernst Mosch die unterschiedlichsten Menschen mit der Liebe zur traditionellen böhmischen Blasmusik zu verbinden. Mit diesem Gedanken und den Werken „Mens sana in corpore sano“, „Im Wäldchen“ und „Späte Liebe“ beendete die Musikkapelle Ebenhofen den Konzertabend. „Bis bald auf Wiedersehen“ war die letzte der drei Zugaben und bestimmt auch der Wunsch der Kapelle auf ein baldiges Wiedersehen mit dem begeisterten Publikum.


Tag der Blasmusik

29. September 2019

Ende September fand unser Tag der Blasmusik statt, welcher mittlerweile fester Bestandteil in unserem Musikerjahr ist.

Der Tag begann zunächst mit der musikalischen Umrahmung des Gottesdiensts. Danach spielten wir unter der Leitung unserer zweiten Dirigentin Patricia auf dem Kirchplatz ein Standkonzert, bei dem wir als kleinen Vorgeschmack auf unser Dankekonzert Stücke von Ernst Mosch zum Besten gaben. Anschließend zogen wir bei schönstem Wetter mit Märschen durch die Straßen von Ebenhofen und sammelten Spenden für unsere neuen Trachten, Noten, etc. Vielen Dank an alle Freunde der Musikkapelle Ebenhofen, die uns an diesem Tag mit Snacks, Kaffee, Schnaps und viel Bier bestens versorgt haben.


Kapellenfest

15. September 2019

Bei strahlendem Sonnenschein fand dieses Jahr wieder das Kapellenfest auf dem Holdersberg statt. Die Prozession zur Kapelle im Jungholz mit anschließender Messe startete am frühen Morgen an der Kirche und wurde musikalisch von einer kleinen Besetzung unserer Musikkapelle und den Holdersberger Alptraumbläsern umrahmt. Danach lud die Musikkapelle Ebenhofen zum Frühschoppen vor dem Anwesen der Familie Weißenhorn ein. Es gab Bratwürste & Steak im Semmel, Nachmittags Kaffee & Kuchen und auch getränketechnisch wurde jeder gut versorgt. Unsere kleine Besetzung sorgte mit traditioneller Blasmusik für Unterhaltung und spielte bis zum späten Nachmittag - für alle war es ein gelungenes Fest!


Herbstfest Oberostendorf

07. September 2019

Gleich nach unserer Sommerpause wurden wir vom Musikverein Oberostendorf zu ihrem Herbstfest eingeladen. Hier durften wir, das letzte Mal unter der Leitung von Stephan Gehring, mit moderner und traditioneller Unterhaltungsmusik für Stimmung sorgen. Danach feierten wir mit den Waidigeln eine super Party!

Foto: Waidigel
Foto: Waidigel

Bezirksmusikfest Willofs

Juli 2019

 Beim Bezirksmusikfest in Willofs durften wir dieses Jahr die Wertungsspiele als erste Kapelle eröffnen. Mit den Stücken "Dance with the Devil" und "The Legend of Maracaibo" traten wir in der Oberstufe an.

Am Festsonntag konnten wir nach dem Umzug unseren Erfolg mit 89 Punkten noch ausgiebig im Zelt feiern.

 


Maibaumfest

01. Mai 2019

Am 1. Mai durften wir unseren Maibaumclub mit einem neuen Maibaum im Gepäck musikalisch begleiten.

Für uns alle war es ein schöner Tag in unserem Dorf.

 


Kirchenkonzert

14. April 2019

Einen kurzweiligen Abend bescherte die Musikkapelle Ebenhofen ihren Zuhörern beim diesjährigen Kirchenkonzert. Zusammen mit dem Gospelchor N'Joy sowie Simon Meggle am Klavier und Georg Hiemer an der Trompete boten die Musikanten eine Möglichkeit zur Ruhe und Einkehr. Beim gemeinsamen musizieren wollten sie dabei an ihren verstorbenen Musikkameraden Richard Mayer erinnern.

 

Die Musikapelle Ebenhofen eröffnete den Abend mit der Montana Fanfare. Nicht weniger imposant begann „The King's March“. Auf eine anfängliche Fanfare lässt Komponist Soeren Hyldgaard eine erhabene und ehrwürdig erklingende Melodie folgen, die in den verschiedensten Variationen und Besetzungen im Verlaufe des Stückes dargestellt wird. Umso ruhiger fügte sich die „Yorkshire Ballad“ von James Barnes ins Programm. Die Komposition, welche im Stile eines englischen Volksliedes geschrieben wurde, ist eine Hommage an die gleichnamige Region im Norden Englands. Dabei soll den Zuhörern eine Landschaft aus endlos grünen Wiesen, weiten Tälern und sanften Hügeln vor dem inneren Auge erscheinen. Nicht weniger unbeschwert wurde das Spiel von Simon Meggle am Klavier empfunden. Seine Darbietung von Yann Tiersens „Tempelhof“ lud ein, die Seele baumeln zu lassen. Etwas nachdenklicher erklang „Fly“ von Ludovico Einaudi. Eine Gemeinsamkeit von Tiersen, Einaudi und Ennio Morricone ist, dass alle Komponisten bereits für die Filmmusik von erfolgreichen Produktionen verantwortlich waren. Letzterer komponierte unter anderem die Melodien für den Western „Mission“ aus dem Jahr 1986. Georg Hiemer arrangierte mit „Gabriels Oboe“ das bekannteste Thema daraus für Solo-Trompete mit Klavierbegleitung. In gleicher Besetzung spielten die beiden Musiker „Love gets old“ von Chris Botti. Für „Nächtliche Tränen“ schloss sich Stephan Gehring dem Duett an. Die warmen Harmonien und ruhigen Melodien aller Stücke ließen die Zuhörer für kurze Zeit in Gedanken versinken.

 

„From a Distance“ von Julie Gold wurde unzählige Male interpretiert und fand mit dem Gospelchor N'Joy seinen Weg ins Konzertprogramm. Solistisch gesungene Strophen mit A Capella Begleitung wechselten sich mit Tutti-Passagen ab. Eric Whitacre vertonte in seinem Stück „Sleep“ ein Gedicht von Robert Frost. Für Abwechslung sorgte gegen Schluss „Tears in Heaven“ von Eric Clapton. Im Laufe des Abends sollte aber auch gemeinsam musiziert werden. Mit „Ave Verum“ und „Pie Jesu“ wurde sowohl eine klassische als auch eine moderne Komposition von Chor und Kapelle gemeinsam vorgetragen. Die Zugabe „An Irish Blessing“ setzte den Schlusspunkt im Konzertprogramm. Nachdem im Laufe des Abends in unterschiedlichen Kombinationen musiziert wurde, fanden sich am Ende alle Teilnehmer zusammen und entließen das Publikum mit Segenswünschen aus der Ebenhofener Pfarrkirche St. Peter und Paul.

 


Weihnachtskonzert

26. Dezember 2018

Zum Abschluss der Weihnachtsfeiertage lud die Musikkapelle Ebenhofen zu ihrem jährlichen Weihnachtskonzert am 26. Dezember ein. Vorstand Josef Lederle begrüßte hierzu Bürgermeister Wolfgang Eurisch, Bezirksmedienbeauftragten Toni Reichart und alle anderen Konzertbesucher.

 

Musikalisch begrüßte das Jugendorchester der Gemeinde Biessenhofen (JOB), unter Leitung von Martina Heiland, die Zuhörer mit „Glacier Express“ von Larry Neeck. Dabei werden die Zuhörer auf der Reise von St. Moritz nach Zermatt durch die malerischen schweizer Berge geführt. Ein Wechsel aus Dur- und Moll-Passagen beschreiben auf der einen Seite den beschwerlichen Weg während des Winters aber auch die eindrucksvollen Ausblicke auf die grünen Weiden während der Sommermonate. Im zweiten Konzertstück blieben die Jungmusikanten den Alpen treu.Armin Kofler beschäftigt sich in seinem Werk „Schmelzende Riesen“ mit dem Klimawandel und seinen Folgen, die auch in Mitteleuropa und den Alpen zu sehen sind. Zu beginn des Werkes befindet sich der Zuhörer am Fuße eines Gletschers  bevor sein Blick weiter hinauf wandert und er diesen weißen Riesen in all seiner majestätischen Pracht betrachten kann. Der schnelle Mittelteil endet in einem Klagelied der Gletscher, welches mit hoffnungsvollen Klängen den Blick in  die Zukunft beschreibt. Beim erstmalig organisierten „Kinderkonzert“ des Jugendorchesters Biessenhofen konnten die Jungmusikanten das gleiche Lied bereits zum Besten geben. Unter dem Motto „Auf der Suche nach dem verlorenen Schnee“ begaben sich das Vor- und Jugendorchester auf eine musikalische Suche nach der weißen Pracht, die zu Weihnachten auf sich warten lies.

 

Die Musikkapelle Ebenhofen, dirigiert von Stephan Gehring, begrüßte das Publikum mit „Signatures“ von Jan van der Roost. Der Komponist wollte mit diesem Stück eine Erkennungsmelodie für seine eigene Kapelle erschaffen. Auf eine markante Fanfare zu Beginn folgt ein ruhiger und melodiöser Mittelteil. Der Schluss hingegen wird mit einem einprägsamen Rhythmus charakterisiert. Otto M. Schwarz zeichnete den Roman „In 80 Tagen um die Welt“  in musikalischen Bildern nach. Auf seiner Reise begegnete die Hauptfigur Phileas Fogg den verschiedensten Personen und Tiere. Eine Herde Elefanten kreuzte den Weg der Expedition genauso wie ein Stamm Indianer mit ihren Pferden. Die Kapelle ahmte dabei die unterschiedlichsten Situationen sowohl mit ihrem Spiel, als auch durch Gesang- und Geräuschkulisse nach. Ein gespieltes Uhrwerk zeigte am Ende, wie knapp Fogg die Wette am Ende noch gewinnen konnte.

 

Bei den Ehrungen wurden die Jungmusikanten mit den verschiedensten Bläserprüfungen ausgezeichnet. Besonders erwähnenswert waren dabei die Leistungen von zwei Musikantinnen. Melanie Wehnert schloss den D-3 Kurs mit der Note „sehr gut“ ab. Genauso erfolgreich absolvierte Patricia Bittner den Dirigentenkurs an der Berufsfachschule in Krumbach. Diese Erfolge waren  sowohl dem Publikum, als auch dem Rest der Musikkapelle Ebenhofen einen extra Applaus wert. Im Zuge der Ehrungen bedankte sich Vorstand Lederle bei Veronika Stechele, die bis zum Sommer als zweite Dirigentin bei der musikalischen Gestaltung half. Patricia Bittner wird in Zukunft dieses Amt übernehmen.

 

Mit dem „Allgäu Land Marsch“ von Kurt Gäble starteten die Musikanten aus der Pause. In Gedenken an ihren verstorbenen Freund und Musikkameraden Richi spielten die Musikkapelle Ebenhofen den dritten Satz aus James Barnes „Third Symphony“. Die Komposition beginnt mit Stabspielinstrumenten und ist extrem minimalistisch ausgeschmückt. Von Takt zu Takt wird der Klangkörper größer und füllt die zu erahnende emotionale Leere. Mit dem Wechsel von eindrucksvoll gespielten Solo-Passagen in den unterschiedlichsten Instrumenten und klangvollen Tutti-Passagen kommen die verschiedensten Erinnerungen auf, die der anfänglichen Trauer weichen und letztendlich im Gedächtnis bleiben sollen.

 

Das „Phantom der Oper“ ist eine der erfolgreichsten Musicals der Welt, welches bereits knapp 130 Mio Menschen gesehen haben. Johann de Meij fasste die Melodien von Andrew Loyd Webber in einem rund 15 minütigen Querschnitt zusammen, welcher der Kapelle nochmal ihr ganzes Können und ihre letzten Reserven abverlangte. „Angel of Music“, „Notes“ und viele mehr beschreiben die zwigespaltene Liebe zwischen dem Chormädchen Christine, ihrer Jugendliebe Raoul und den bösen Absichten des Phantoms.

 

Bevor sich der Konzertabend dem Ende neigte bedankte sich Vorstand Josef Lederle bei allen Freunden, Gönnern und Sponsoren, welche Verein im Laufe des Jahres Geld- und Notenspenden zukommen lassen. Mit solchen Zuwendungen wurde es der Kapelle erleichtert, die Neuanschaffung der Trachten zu stämmen. So konnten die Herren ihr neues Gewand vorführen. Die Damen sollen im Laufe des kommenden Jahres neu eingekleidet werden. Einen besonderen Dank sprach er dabei an die Sparkasse Allgäu aus. Mit verschiedenen Geldspenden und ihrer Spendenplattform „Gut für das Allgäu“ ermöglichten Sie der Kapelle ihr Anliegen im Gesamten Allgäu zu publizieren.

 

Mit einer Zeitreise in die 80ger Jahre beendete die Musikkapelle Ebenhofen einen kurzweiligen Konzertabend. Thiemo Kraas arrangierte und verstrickte Evergreens und Welt-Hits von den Stars dieses Jahrzehnts. Dazu gehören die Bands wie „Spider Murphy Gang“, „Münchener Freiheit“ oder „Klaus Lage Band“, aber auch Solo-Künstler wie, Hubert Kah oder Falco. Die Anstrengungen der Musikanten wurden mit regem Applaus entlohnt. Patricia Bittner durfte bei der ersten Zugabe, der Polka „Am Waldesrand“ von Sebastian Högliauer, den Taktstock führen. Mit dem Weihnachtlied „Kommet ihr Hirten“ verabschiedete sich die Musikkapelle Ebenhofen und Dirigent Stephan Gehring vom Publikum.

 

Unsere Geehrten
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